1250 Jahre

Lambsheim


STATIONENTHEATER



Ausgepackt - Lambsheimer Koffergeschichten

Theaterstück von Felix S. Felix und Walter Menzlaw (Chawwerusch Theater)

Eine Auftragsproduktion der Gemeinde Lambsheim.


Die Veranstaltung wird unterstützt von und ist Teil des
Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten: 1250 Jahre Lambsheim werden wir als letzten Höhepunkt im September das Stationentheater „Ausgepackt“ an zwei Wochenenden aufführen.


  Wir werden immer wieder gefragt, was ist denn das: ein Stationentheater?

Dieses Theaterstück beinhaltet sechs verschiedene Szenen, die an sechs verschiedenen Aufführungsorten an ausgewählten historischen Orten (vier im Freien und zwei innen) in Lambsheim gespielt werden. Die Zuschauer werden in Gruppen von ca. 60 Personen von Station (Spielort, Szene) zu Station (mit je zwei Wegbegleitern) geführt. An jeder Station wird eine in sich abgeschlossene Szene von einer Schauspielgruppe (die jeweils nur diese Szene spielt) aufgeführt. Dann geht es zur nächsten Szene: also von Station 1 zu Station 2 usw. bis zur Station 6 (letzte Szene). Insgesamt dauert die Aufführung dann für jede Zuschauergruppe ca. 2 1⁄2 Stunden (Spielzeit und Wegezeit zusammengerechnet).

Wir spielen für Sie an den beiden letzten Wochenenden im September 2018: 21. - 23.09. und 28. - 30.09. insgesamt 25 Aufführungen. Die Eintrittskarten sind dementsprechend auf den Tag und die Uhrzeit (!) ausgestellt. Sie sollten sich eine halbe Stunde vor Beginn der jeweiligen Aufführung (Ihre Uhrzeit) am Protestantischen Gemeindehaus in der Stadtgrabenstr. einfinden, wo Ihre beiden Wegbegleiter Sie abholen und dann eben von Station zu Station führen. An allen Stationen gibt es auch Sitzgelegenheiten.

  Vorgeschichte

Seit 2016 bereitet die Projektgruppe „Stationentheater“ dieses Großereignis in Lambsheim vor. In etwa 40 Interviews mit meist älteren Lambsheimer Bürgerinenn und Bürger wurden vielfältige individuelle Geschichten und Informationen über die letzten 150 Jahre von Lambsheim gesammelt. Aus diesem Material und dem Archivmaterial der Gemeinde Lambsheim haben die Autoren sechs Szenen für das Stationentheater geschrieben. An sechs verschiedenen, historischen Orten der Gemeinde, rund um das alte Rathaus, finden die Aufführungen von „ausgepackten und noch immer gepackten Koffern“ an sechs Tagen im September statt.

Der Koffer - als Symbol des Unbeständigen -, des ‚Nicht-wissen-wie-es-weitergeht‘ in den guten, aber auch schwierigen Zeiten – zieht sich als roter Faden durch das gesamte Stück. Menschen und ihre Geschichten stehen im Blickpunkt; wie zum Beispiel bei der Auswanderung im 19. Jh. nach Amerika, bei der Integration in das Arbeitsleben in der ehemaligen „Koffer“ (Kofferfabrik Goldpfeil - Offenbach) oder der Vertreibung der Minderheiten in der Nazizeit in Lambsheim. Es geht um Begegnungen mit Fremden, das Kommen und Dableiben von verschiedenen Nationalitäten und den Gewinn von Heimat.

Seit einem Jahr sind ca. 150 kulturbegeisterte, Freizeit opfernde Menschen beschäftigt als Regisseur*innen und Schauspieler*innen, im Kulissenbau und im Vorbereiten der notwendigen Technik für die einzelnen Szenen. Eine weitere Gruppe von Frauen näht die passenden Kostüme. Auch die Wegbegleitergruppe, die die Zuschauer von Szene zu Szene führen wird, hat sich inzwischen etabliert. Nicht zu vergessen sind auch die vielen Besprechungen, die für die Gesamtorganisation notwendig sind.

Am 3. und 4. Wochenende im September 2018 finden insgesamt 25 Aufführungen an 6 Tagen statt.


Spieltermine

Freitag, 21.09. - 17.00, 18.15 und 19.30 Uhr
Samstag, 22.09. - 14.00, 15.15, 16.30, 17.45 und 19.00 Uhr
Sonntag, 23.09 - 13.00, 14.15, 15.30, 16.45 und 18.00 Uhr
Freitag, 28.09 - 17.00, 18.15 und 19.30 Uhr
Samstag, 29.09 - 14.00, 15.15, 16.30, 17.00, 17.45 und 19.00 Uhr
Sonntag, 30.09 - 13.00, 14.15, 15.30, 16.00 und 16.45 Uhr

  Wegen der großen Nachfrage werden zwei Zusatzaufführungen am


Samstag, 29.09 - 17.00 Uhr und am

Sonntag, 30.09 - 16.00 Uhr

angesetzt.


Unter Berücksichtigung der Brieflaufzeiten gibt es diesmal keinen Online-Vorverkauf. Die Karten können bei der Vorverkaufsstelle in der RV Bank erworben werden.

  Ausgefallene Aufführungen


Am vergangenen Sonntag, den 23.09.18 sind zwei Aufführungen – 16.45 Uhr und 18.00 Uhr – wegen des Wetters komplett ausgefallen.

Die Zuschauer*innen können ihre Eintrittskarten dieser beiden Aufführungen am kommenden Wochenende an allen Aufführungsterminen von Freitag, dem 28.09 bis Sonntag, dem 30.09. einsetzen und das Stationentheater damit besuchen.

Wer das nicht kann, kann seine Karten zurückgeben und sein Geld wieder dafür erhalten. Auch die Zuschauer*innen der 15.30 Uhr- Aufführung (die zwei Szenen nicht gesehen haben) können mit ihren Karten das Stationentheater erneut besuchen. Eine Rückgabe der Karten für Geld ist hier nicht möglich, weil mehr als die Hälfte der Aufführung für diese Zuschauer*innen gespielt wurde (siehe auch AGB).



Die Eintrittskarten gelten für das entsprechende Datum mit der entsprechenden Uhrzeit. Die Größe der Zuschauergruppen pro Aufführung haben wir auf 60 Personen begrenzt.

Die Eintrittspreise sind: 1 Erwachsener: 12,50 €; 1 Kind (7-14 Jahre): 7,00 €

Treffpunkt und Beginn ist jeweils im Protestantischen Gemeindehaus in der Stadtgrabenstraße jeweils 30 Minuten vor den Vorstellungen und ein Rundgang dauert ca. 2,5 Stunden.